Kinder Tracker Sicherheit geht vor
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(@envatoelements, By LightFieldStudios)

Sicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Diese Tatsache besagt bereits die Bedürfnispyramide, die im 20. Jahrhundert von Abraham Maslow entwickelt wurde und bis heute in der Soziologie eine zentrale Rolle spielt. Doch das Streben nach Sicherheit im Alltag gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Eltern machen sich naturgemäß rund um die Uhr Sorgen um den Schutz ihrer Kinder, dies gilt besonders bei Abwesenheit. Und mit zunehmendem Alter sind Kinder immer mehr unterwegs, auch allein.

Moderne Technik kann eine Erfolg versprechende Möglichkeit darstellen, für ein besseres Sicherheitsgefühl zu sorgen. Zu den bekanntesten Lösungen in diesem Segment gehören die sogenannten Kinder Tracker, die mithilfe aktueller GPS-Technik eine bequeme, dauerhafte Ortung ermöglichen. Dies funktioniert auch über große Distanzen oder bei schlechtem Wetter. Doch welche Arten der Kinder Tracker werden heute auf dem Markt angeboten, wo liegen die Stärken und die Schwächen der einzelnen Modelle?

Warum lohnt sich die Nutzung einer solchen Absicherung in vielen Haushalten, was sollte für die sichere Verwendung beachtet werden? Wir geben Eltern hilfreiche Tipps und Tricks für einen gelungenen Einstieg in die Welt der Kinder Tracker.

Wie funktionieren die Tracker und wie genau sind diese?

Kinder Tracker basieren auf der sogenannten GPS-Technik. Die Abkürzung steht für Global Positioning System, auf Deutsch bedeutet dies “Globales Positionsbestimmungssystem”. Das System wurde in den 70er-Jahren durch das US-Verteidigungsministerium entwickelt und dient seit 1985 als weltweiter Ersatz für das bisherige, alte System NNSS. Seit 2000 profitieren auch zivile Nutzer von der exakten Ortung, die prinzipiell weltweit funktioniert.

Bei einer bestehenden Verbindung sind die Tracker in der Regel mit mindestens vier Satelliten verbunden. Auf diese Art und Weise ist eine weltweite Ortung möglich, bis zu einer Genauigkeit von wenigen Metern. Gleichzeitig können bei einer bestehenden Verbindung zu den Satelliten sogar eine Bewegungsrichtung und die Geschwindigkeit des GPS-Sensors festgestellt werden. Grundsätzlich zeichnet sich die Positionsbestimmung durch GPS durch eine hohe Zuverlässigkeit aus, wenngleich es natürlich Einflussfaktoren geht.

Hierzu gehören das GPS-Modul selbst, Wettereffekte oder auch Gebäude. Denn meist muss eine Verbindung zum freien Himmel bestehen, damit eine zuverlässige Ortung möglich ist. Durch diese zahlreichen Vorteile und die hohe Zuverlässigkeit eignet sich die GPS-Technik hervorragend für zuverlässige Kinder Tracker.

Welche Lösungen gibt es für den Kinder Tracker?

Für die eigentliche Verwendung eines Kinder-Trackers gibt es viele unterschiedliche Ausführungen. Hierbei handelt es sich nämlich nicht um einen einfachen Chip, der in die Tasche gepackt wird, sondern ein technisches Gadget mit teilweise sogar hohem Freizeitnutzen. Zu den klassischen technischen Lösungen in diesem Segment gehört eine Kinder-Smartwatch, die mit einem integrierten GPS-Chip ausgestattet ist.

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Dieser ermöglicht eine Ortung über eine spezielle Oberfläche, die etwa im Browser aufgerufen wird. Hier können die Eltern die aktuelle Position des Kindes im Blick behalten. Gleichzeitig stehen für das Kind alle gewohnten Features einer modernen Smartwatch zur Verfügung. Zudem zeichnen sich die Smartwatches mit integriertem GPS-Tracker durch eine robuste Bauweise aus, die auch wildes Toben und Spielen übersteht. Durch ein kindgerechtes Design sorgen die Hersteller zudem für eine hohe Akzeptanz.

Bunte Farben und aufwendige Muster gefallen auf den ersten Blick. Neben den Smartwatches für Kinder stehen auch alternative Lösungen zur Verfügung, etwa in Form eines klassischen GPS-Trackers. Dieser kann dann etwa in der Schultasche, in der Jackentasche oder auch am Rucksack getragen werden, damit dieser immer in der Nähe des Kindes ist und eine zuverlässige Ortung ermöglicht. Unser Tipp: Vor dem Kauf sollten die gängigen Varianten auf dem Markt unbedingt verglichen werden. So kann ein zuverlässiges Produkt mit guten Erfahrungswerten der Kunden bestellt werden.

Ein sicheres Gefühl für Eltern und Kinder

Das Gefühl der Sicherheit steht bei der Verwendung eines Kinder-Trackers natürlich im Mittelpunkt. Mit einer solchen technischen Lösung können Eltern immer genau herausfinden, wo sich das Kind gerade aufhält. In einer Gefahrensituation, etwa bei einem Unfall, erlaubt der Tracker zusätzlich eine zuverlässige Ermittlung des Standorts, um die weiteren Schritte zu koordinieren. Doch es geht nicht nur um das gute Gefühl für die Eltern, auch die Kinder selbst sollten in den Prozess der zusätzlichen Absicherung einbezogen werden.

Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen, etwa durch ein erklärendes Gespräch unter Einbeziehung aller Vorteile. Für viele Kinder ist es sicherlich ein gutes Gefühl, zusätzlich abgesichert zu sein und im Fall der Fälle Hilfe zu erhalten. Zudem sollten Eltern vermitteln, dass der Kinder Tracker keinesfalls zur Kontrolle der Aktivitäten eingesetzt wird, sondern nur für ein möglichst hohes Sicherheitsniveau sorgen soll. Eine gute Lösung ist es zudem immer, das Kind in die Suche nach einem passenden Tracker einzubeziehen. Werden hier individuelle Wünsche berücksichtigt, steigt die Akzeptanz deutlich. Wichtig ist eine gemeinsame Inbetriebnahme des Trackers.

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So lassen sich Probleme vermeiden, die durch Unwissenheit bei der Verwendung entstehen können, etwa eine fehlerhafte Ortung oder ein unbeabsichtigtes Ausschalten. Auch in diese Schritte sollte das Kind also unbedingt einbezogen werden. Gleichzeitig ist eine frühzeitige Schulung mit Blick auf eventuelle Gefahrensituationen notwendig, um das Sicherheitsgefühl zusätzlich zu verbessern.

Tipps für eine sichere Verwendung des Trackers

Natürlich werden bei der Nutzung eines Kinder-Trackers zahlreiche Daten erhoben, übertragen und auch gespeichert. Grundsätzlich ist dies kein Problem, wenn es sich um einen Tracker handelt, der nur die Position verrät. Varianten, die auch mit einer Einrichtung zum Abhören ausgestattet sind, sind in Deutschland nicht zulässig und sollten deshalb auch nicht genutzt werden. Zudem lohnt sich ein genauer Blick auf die Art der Datenverarbeitung.

Viele Varianten der Kinder-Tracker, vorwiegend günstige Ausführungen, stammen von chinesischen Herstellern. Unter Umständen erfolgt dann auch die Datenverarbeitung im Rahmen der Nutzung in China, was unter Datenschutzbedenken zu einem Problem werden kann. Besser sind deshalb Varianten, bei denen die Datenverarbeitung in der EU stattfindet, im optimalen Fall sogar direkt in Deutschland. Dies sorgt für hohe Standards und mehr Sicherheit im Umgang mit den persönlichen Informationen. Ein exakter Blick in die Bedingungen und die Geschäftsbedingungen des Anbieters bzw. Herstellers ist also unbedingt notwendig.

Tipp: Der Zauber von hochwertigen Kostümen

Eine effektive Verschlüsselung der Daten ist ebenfalls wichtig, damit diese nicht einfach abgefangen werden können. Tipp: Wer sich mit der entsprechenden Thematik nicht auskennt, sollte professionelle Beratung in Anspruch nehmen und sich Zeit bei der Auswahl des richtigen Kinder-Trackers nehmen.

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